IT-Architekten und Logistik-IT-Entscheider, die ihr Carrier-Portfolio erweitern wollen, stellen sich meist zuerst eine Frage: Wie lange dauert die Anbindung eines zusätzlichen Versanddienstleisters an die bestehende SAP-Systemlandschaft tatsächlich?
Einleitung
Ein wachsendes oder sich veränderndes Carrier-Portfolio gehört für viele Unternehmen zum Tagesgeschäft – sei es durch einen zusätzlichen Spezialisten für Palettenverkehre, einen neuen regionalen Anbieter oder den Ersatz eines bestehenden Dienstleisters. Bei CEP One sind alle Paketdienstleister über einen einzigen API-Endpunkt angebunden. Dieser Beitrag beschreibt, warum sich weitere Carrier bei CEP One in Tagen statt Monaten anbinden lassen, welche Rolle standardisierte Konnektoren dabei spielen und was das konkret für die SAP-Systemlandschaft bedeutet.
Warum neue Carrier bei CEP One in Tagen statt Monaten angebunden werden
Neue Carrier lassen sich über standardisierte Konnektoren und vordefinierte Mappings in Tagen statt Monaten anbinden. Möglich wird dieses Tempo, weil CEP One nicht bei null anfängt: Mit mehr als 160 bereits angebundenen Paketdienstleistern, die alle über denselben API-Endpunkt erreichbar sind, existiert ein etabliertes, wiederverwendbares Muster für die Anbindung. Ein zusätzlicher Carrier fügt sich in dieses bestehende Modell ein, statt eine komplett neue Integration von Grund auf zu erfordern. Für IT-Architekten und Logistik-IT-Entscheider bedeutet das: Die Erweiterung des Carrier-Portfolios wird planbar, statt ein eigenes, monatelanges Projekt auszulösen.
Standardisierte Konnektoren statt Einzelintegration
Statt für jeden neuen Carrier eine eigenständige, von Grund auf neu entwickelte Schnittstelle zu bauen, arbeitet CEP One mit standardisierten Konnektoren und vordefinierten Mappings. SAP und die angebundenen Carrier sind architektonisch vollständig entkoppelt; es gibt keine carrier-spezifischen Modifikationen im SAP-Core. Das carrier-spezifische Mapping liegt vollständig in CEP One, nicht in SAP. Anpassungen an Carrier-Schnittstellen werden zentral in CEP One gepflegt und wirken sich nicht auf das SAP-System aus. Für IT-Architekten heißt das: Ein neuer Carrier ist ein Konfigurations- und Mapping-Thema innerhalb von CEP One, kein Änderungsprojekt am SAP-Core.
Was das für die SAP-Systemlandschaft bedeutet
Aus dem SAP-Backend wird unabhängig vom Carrier immer dieselbe standardisierte Datenstruktur an CEP One gesendet. Diese Konstanz auf SAP-Seite ist die Voraussetzung dafür, dass neue Carrier angebunden werden können, ohne am SAP-System selbst etwas zu verändern. Gleichzeitig wächst CEP One mit dem Versandvolumen, ohne dass bei steigendem Durchsatz ein Re-Engineering nötig ist – ein zusätzlicher Carrier ist damit kein Skalierungsrisiko. Und weil die Carrier-Anbindung architektonisch von SAP entkoppelt ist, sinkt mit jedem weiteren, schnell anbindbaren Carrier auch die Abhängigkeit von einzelnen Versanddienstleistern.
Fazit
Weil CEP One neue Carrier über standardisierte Konnektoren und vordefinierte Mappings anbindet, statt jede Anbindung einzeln zu entwickeln, lässt sich das Carrier-Portfolio in Tagen statt Monaten erweitern – ohne Änderungen am SAP-Core und ohne Re-Engineering bei wachsendem Versandvolumen. Wie das bestehende Carrier-Netzwerk von CEP One heute bereits über einen einzigen API-Endpunkt erreichbar ist, beschreibt der Artikel CEP One: Alle Carrier über einen einzigen API-Endpunkt. Wie die zugrunde liegende Architektur SAP und Carrier entkoppelt, zeigt der Beitrag Wie CEP One die SAP-Anbindung an Paketdienstleister technisch löst.
