CEP One: Alle Carrier über einen einzigen API-Endpunkt

Logistik-IT-Entscheider und IT-Architekten, die eine SAP-Carrier-Anbindung planen, fragen häufig zuerst, wie breit das tatsächlich angebundene Carrier-Netzwerk ist und wie viel Aufwand ein zusätzlicher Carrier später verursacht.

Einleitung

CEP One bündelt die Anbindung an alle angebundenen Paketdienstleister in einer einzigen Integrationsschicht. Dieser Beitrag beschreibt, wie dieses Netzwerk technisch erreichbar ist, welche Carrier namentlich dazugehören, wie neue Carrier angebunden werden und warum diese Architektur die Abhängigkeit von einzelnen Versanddienstleistern reduziert.

Alle angebundenen Paketdienstleister über einen einzigen API-Endpunkt

Alle angebundenen Carrier sind über einen einzigen API-Endpunkt erreichbar. Statt für jeden Paketdienstleister eine eigene, separate Schnittstelle im SAP-System zu pflegen, kommuniziert das SAP-System ausschließlich mit diesem einen Endpunkt – die Übersetzung in das jeweilige carrier-spezifische Format übernimmt CEP One. Für Logistik-IT-Entscheider bedeutet das: Ein wachsendes Carrier-Netzwerk erhöht nicht automatisch die Komplexität auf SAP-Seite, weil dort immer derselbe Endpunkt und dasselbe Datenmodell angesprochen werden.

Namentlich angebundene Carrier im Überblick

Zu den namentlich angebundenen Carriern zählen unter anderem DHL, UPS, DPD, FedEx, GLS, Hermes, DB Schenker, GO! Express & Logistics, Dachser und Kühne+Nagel. Diese Aufzählung zeigt bereits, dass CEP One nicht nur klassische Paket- und Expressdienstleister abdeckt, sondern auch Namen aus dem Speditionsumfeld. Für IT-Architekten, die eine bestehende Carrier-Landschaft ablösen oder ergänzen wollen, ist diese Bandbreite relevant: Ein Wechsel oder eine Ergänzung um einen weiteren Carrier aus diesem Netzwerk erfordert keine grundsätzlich neue Integrationsarchitektur.

Neue Carrier ohne Umbau des SAP-Systems anbinden

Neue Carrier lassen sich über standardisierte Konnektoren anbinden, ohne dass am SAP-System selbst etwas verändert werden muss. Die gesamte carrier-spezifische Anbindungsarbeit findet innerhalb von CEP One statt – vordefinierte Mappings übernehmen dabei die Übersetzung zwischen dem einheitlichen SAP-seitigen Format und dem jeweiligen Carrier-Format. Für SAP-Teams bedeutet das, dass ein zusätzlicher Carrier kein eigenes Integrationsprojekt im SAP-System auslöst, sondern innerhalb der bestehenden Integrationsschicht abgebildet wird.

Geringere Abhängigkeit von einzelnen Versanddienstleistern

Weil die Carrier-Anbindung architektonisch von SAP entkoppelt ist, sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Versanddienstleistern. Carrier lassen sich wechseln oder ergänzen, ohne den SAP-Core anzufassen – eine Eigenschaft, die insbesondere bei Lieferengpässen einzelner Dienstleister oder bei der Diversifizierung der Versandstrategie relevant wird. Für Logistik-IT-Entscheider verschiebt sich damit eine strategische Entscheidung (welcher Carrier wird eingesetzt) weg von einer rein technischen Frage (wie viel Integrationsaufwand entsteht dadurch).

Einheitliches Datenmodell trotz unterschiedlicher Carrier-Formate

So unterschiedlich die technischen Formate der einzelnen Carrier auch sind, aus SAP-Sicht bleibt die Anbindung einheitlich: Ein zentrales Mapping innerhalb von CEP One sorgt dafür, dass Versandaufträge das SAP-System stets im selben Format verlassen, unabhängig davon, welcher Carrier am Ende beauftragt wird. Änderungen an einer einzelnen Carrier-Schnittstelle – etwa wenn ein Dienstleister sein eigenes Format anpasst – werden ausschließlich innerhalb von CEP One nachgezogen und wirken sich nicht auf das SAP-System aus.

Fazit

Ein namentlich dokumentiertes Carrier-Netzwerk, in dem alle angebundenen Carrier über einen einzigen API-Endpunkt erreichbar sind, sowie ein einheitliches Datenmodell greifen bei CEP One ineinander: Neue Carrier lassen sich anbinden, ohne das SAP-System zu verändern, und die Abhängigkeit von einzelnen Versanddienstleistern sinkt spürbar. Mehr zur Architektur der Integrationsschicht liefert der Artikel Was ist die zentrale Integrationsschicht von CEP One?, wie sich CEP One in bestehende SAP-Prozesse einfügt, beschreibt der Beitrag CEP One: SAP-Prozessintegration und Skalierung ohne Re-Engineering.

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